G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbh Gewerbepark Schwarze Kiefern Halsbrücke

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1 G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbh Gewerbepark Schwarze Kiefern Halsbrücke Telefon: Fax: Bearbeiter: Dipl.-Geol. Achim Freund, Projektleiter Dipl.-Geol. Jörg Neßler, Projektbearbeiter Vorkommen Niederschlag- Kovářská Deutscher Teil - Kurzfassung Am Südrand des mittleren Erzgebirges liegt im Grenzbereich zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik die Fluorit-Baryt-Lagerstätte Niederschlag- Kovářská. Auf der deutschen Seite erstreckt sich die Lagerstätte rund 5,2 km entlang der Grenze auf einer Fläche von 6,83 km². Proterozoische bis frühpaleozoische Metamorphite bilden das Nebengestein der an tiefe Brüche gebundenen hydrothermalen Mineralgänge. Die Mineralisation der Gangbildung umfasst nahezu sämtliche im Erzgebirge vertretenen hydrothermalen Mineralparagenesen. Eine Mineralkonzentration von Fluorit und Baryt in wirtschaftlichem Ausmaß findet sich in den Assoziationen Fluorit-Quarz (flq), Hämatit-Baryt (hmba) und Baryt-Fluorit (bafl). Nach der bergmännischen Gewinnung von Silber-, Eisen-, Zinn-, Kobalt- und Kupfererzen ab dem 15. Jahrhundert setzte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Erkundung und der Abbau von Uranerzen ein. Durch die SAG/SDAG Wismut wurde bis ins Jahr 1954 Bergbau betrieben. Im Zuge dessen erfolgte die Entdeckung der Fluss- und Schwerspatmineralisation, welche bis ins Jahr 1977 bergmännisch und bohrtechnisch erkundet wurde. Eine geologische Neubewertung erfolgte im Jahr Die nachgewiesene Vorratsmenge für den deutschen Teil der Lagerstätte Niederschlag beträgt 3,1 Mio. t Rohspat mit Wertstoffinhalten von 1.3 Mio. t Fluorit und 0,6 Mio. t Baryt. Mit den 2010 beginnenden Aufschluss- und Gewinnungsarbeiten durch die Firma EFS GEos GmbH auf deutscher Seite bricht für die Lagerstätte ein neuer Abschnitt bergmännischer Nutzung an. Die Lagerstätte Niederschlag-Kovářská bietet durch ihre direkt grenzübergreifende geologische Struktur und auf beiden Seiten nachgewiesene Rohstoffvorräte eine ernsthafte Chance für eines der ersten möglichen grenzübergreifenden Bergbauprojekte innerhalb der Europäischen Union.

2 2 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Inhaltsverzeichnis Deckblatt Bearbeiterprofil und Kurzfassung 1. Zusammenfassung Allgemeine Angaben zur Lagerstätte Geographische Gegebenheiten Schutzgebiete Infrastruktur Geschichtlicher Abriss des Bergbaus Aktueller Zustand/ Verwahrung/ Sanierung Geologie Regionalgeologische Entwicklung Lithostratigraphie Tektonik Regionaltektonik Lokale Tektonik der Lagerstätte Niederschlag Mineralisation Geochemie Geophysikalische Messergebnisse Beschreibung der Lagerstätte Erkundungsgrad Rohstoffcharakteristik Genese Rohstoffkennzeichnung Vorratssituation Hydrogeologie Allgemeine hydrogeologische Situation und Grundwasserdynamik Hydrochemie Aktuelle Wasserhaltung Ingenieurgeologie/ Gebirgsmechanik Berechtsamkeiten Perspektiven der Rohstoffgewinnung Abbauverfahren Aufbereitungsverfahren Landbedarf Restriktionen Sozialökonomische Verträglichkeit Umweltverträglichkeit Ökonomie/erste Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen Empfehlungen für weitere Untersuchungen Quellenverzeichnis...30 Anlagen Anlage 1 Übersichtskarte Niederschlag- Kovářská, M. 1 : Anlage 2 Übersichtskarte Grubenfeld Niederschlag, M. 1 : Anlage 3 Saigerriss des Grubengebäudes Anlage 4 Längsschnitt durch die Hauptgangzone Anlage 5 Saigerriss mit Vorratsblöcken

3 3 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 1. Zusammenfassung Am Südrand des mittleren Erzgebirges, rund km südlich der Bergstadt Annaberg, liegt die Polymetallerz-Baryt-Fluorit-Lagerstätte Niederschlag. Sie ist mit einigen benachbarten Erzvorkommen dem Lagerstättenrevier zwischen Bärenstein und Hammerunterwiesenthal zuzuordnen. Auf der deutschen Seite erstreckt sich die Lagerstätte rund 5,2 km entlang der Grenze auf einer Fläche von 6,83 km². Während die Buntmetall- und Silbererze bereits vom 15. bis 18. Jahrhundert und die Uranerze im 20. Jahrhundert erschöpfend abgebaut wurden, stellen die Fluorit- und Barytvorräte eine relativ gut untersuchte und noch überwiegend unberührte Rohstoffreserve dar. Regionalgeologisch gehört die Lagerstätte zum westlichsten Teil des Mittelerzgebirgischen Antiklinalbereiches, der überwiegend aus metamorphen Gesteinen besteht. Das Umfeld der Lagerstätte wird hauptsächlich durch Paragneise der Preßnitzer und Niederschlager Serie sowie eingeschaltete plattige Muskovitgneise gebildet. Die Genese der hydrothermalen Gangmineralisation wird in Verbindung mit Veränderungen verschiedener Parameter innerhalb eines aus der Tiefe gespeisten Hydrothermensystems gesehen. Die mit dem Perm einsetzende, hydrothermale Gangmineralisation erfolgte im Wesentlichen entlang des NW-SE-streichenden Störungssystems Scheibenberg-Niederschlag- Kovářská, welches im Bereich Niederschlag in drei Großstörungen zu untergliedern ist. Die als Scherlinsengroßgefüge anzusprechende tektonische Struktur umfasst dabei mehrere linsenartige Rohstoffkörper. Die darin enthaltenen Mineralassoziationen folgen einer Tiefenzonierung. Die Mineralisation der beschriebenen Gangbildung umfasst nahezu sämtliche im Erzgebirge vertretenen hydrothermalen Mineralparagenesen. Mineralkonzentrationen von Baryt und Fluorit in wirtschaftlich nutzbarem Ausmaß führen die Mineralfolgegruppen Fluorit-Quarz (flq) Hämatit-Baryt (hmba) und Baryt-Fluorit (bafl). Nach der beginnenden bergmännischen Gewinnung von Silber-, Eisen-, Zinn-, Kobalt- und Kupfererzen ab dem 15. Jahrhundert setzte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Erkundung und der Abbau von Uranerzen ein. Durch die SAG/SDAG Wismut wurde bis ins Jahr 1954 Bergbau betrieben. Im Zuge der bergmännischen Erkundung bis 1959 erfolgte die Entdeckung der Fluss- und Schwerspatmineralisation, welche bis ins Jahr 1977 bohrtechnisch weiter erkundet und bis über 1990 hinaus geologisch bearbeitet wurde. Innerhalb des so genannten Hauptlinsenzuges und der oberen und unteren NW-Linsenfieder sind für den deutschen Teil der Lagerstätte insgesamt Vorräte von kt Rohspat mit Wertstoffinhalten von kt CaF2 und 559 kt BaSO4 nachgewiesen worden [8]. Diese Vorräte entsprachen gemäß der DDR-Klassifikation den Vorratsklassen C 1, C 2, was nach der Nomenklatur der internationalen Rahmenvorratsklassifikation der Vereinten Nationen wahrscheinlichen bis prognostischen Ressourcen mit den Codes 333 und 332 gleichkommt. Das herzustellende Flussspatkonzentrat soll bei einem Mindestgehalt von 97 % CaF 2 vorrangig in der chemischen Industrie als Säurespat Verwendung finden.

4 4 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Mit der beginnenden Aufschluss- und Gewinnungsplanung durch die Firma EFS GEos GmbH bricht für die Lagerstätte Niederschlag ein neuer Abschnitt bergmännischer Nutzung an. Ausführungen zur Hydrogeologie, Hydrochemie, Ingenieurgeologie, Aufbereitung und Abbautechnik sollen dem Leser ein übersichtliches Bild zur Lagerstätte Niederschlag vermitteln. Die Lagerstätte Niederschlag- Kovářská bietet durch ihre direkt grenzübergreifende geologische Struktur und auf beiden Seiten nachgewiesene Rohstoffvoräte eine ernsthafte Chance für eines der ersten möglichen grenzübergreifenden Bergbauprojekte innerhalb der Europäischen Union. 2. Allgemeine Angaben zur Lagerstätte 2.1 Geographische Gegebenheiten Im östlichen Grenzgebiet der Bundesrepublik Deutschland zur Tschechischen Republik, am Südostrand des Freistaates Sachsen befindet sich die Flussspatlagerstätte Niederschlag (s. Abb. 1). Sie liegt rund 12 km südlich der großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz und 7 km nordöstlich der Ortschaft Oberwiesenthal innerhalb der Kommunen Bärenstein, Sehmatal und Oberwiesenthal. Die Lagerstätte findet in südöstlicher Richtung auf dem Gebiet der Tschechischen Republik ihre natürliche Fortsetzung. An die Lagerstätte von Niederschlag anschließende Mineralisationen finden sich auf Sächsischem Gebiet vor allem an ihrer Nordwestflanke im Raum Neudorf. Das Untersuchungsgebiet definiert sich durch das bergrechtliche Bewilligungsfeld der Lagerstätte Niederschlag und erstreckt sich rund 5,2 km entlang der deutsch-tschechischen Grenze auf einer Fläche von 6,83 km². Die Koordinaten der Feldeseckpunkte sind Tabelle 1 zu entnehmen. Die nördliche Begrenzung des Feldes befindet sich ca. 1,5 km nördlich der Ortschaft Niederschlag, während die südliche Grenze bis in die Ortschaft Hammerunterwiesenthal reicht. Die maximale Ost-West Erstreckung beträgt 2,05 km und reicht von der im Tal des Pöhlbach verlaufenden Staatsgrenze bis rund 1,5 km östlich der Ortschaft Neudorf. Die entsprechenden topografischen Karten umfassen die Kartenblätter Nr Nr Nr Nr Annaberg-Buchholz W Annaberg-Buchholz Kurort Oberwiesenthal Hammerunterwiesenthal. Administrativ unterliegt die Lagerstätte folgender Zuordnung: Bundesland: Direktionsbezirk: Landkreis: Gemeinden: Bergamt: Freistaat Sachsen Chemnitz Erzgebirgskreis mit Sitz in Annaberg-Buchholz Bärenstein, Sehmatal, Oberwiesenthal Sächsisches Oberbergamt Freiberg Landschaftlich und geografisch gehört das Gebiet zum Naturraum Mittelerzgebirge, wobei die höheren Berg- und Kammlagen zum Osthang des Fichtelberg-Keilbermassivs zuzuordnen sind. Die Morphologie wird durch die Hochflächenlage der erzgebirgischen Pultscholle bestimmt, welche durch tief eingeschnittene Kerbsohlentäler sowie markante Höhen mit bis zu über m NN gegliedert wird.

5 5 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Das Tal des Pöhlbaches ist dagegen bis auf 710 m NN eingeschnitten, was auch der ungefähren Höhe der Ortslage Niederschlag entspricht. Nördlich des Gebietes bestimmt die Basaltkuppe des Bärensteins (898 m NN) das landschaftliche Bild. Die klimatischen Bedingungen sind der Höhenlage entsprechend als rau und feucht mit mittleren jährlichen Niederschlagshöhen von 1058 mm (Oberwiesenthal) zu charakterisieren. Die durchschnittlichen Temperaturen reichen von -2,2 C bis 15,2 C mit einer Jahresmitteltemperatur von 6,6 C (Annaberg Buchholz). Von November b is April liegt regelmäßig Schnee. Die zum Flussgebiet der Zschopau gehörenden Bäche Sehma und Pöhlbach (Grenzbach zur tschechischen Republik) übernehmen die Entwässerung des Gebietes nach Norden. Ferner erfolgt eine Entwässerung durch kleinere Nebenbäche wie den Lampertsbach der zur Talsperre Cranzahl fließt. Die Oberfläche des Lagerstättenfeldes Niederschlag besteht überwiegend aus forstwirtschaftlich und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die nächstgelegenen Ortschaften in einer Entfernung von 1,5 km vom Betriebsstandort EFS Geos auf deutscher Seite sind Hammerunterwiesenthal und Niederschlag sowie auf der tschechischen Seite die Ortschaften Vejprty und Vysada. Tabelle 1: Eckpunktkoordinaten des bergrechtlichen Bewilligungsfeldes Niederschlag nach GAUSS-KRÜGER Eckpunkt-Nr. RW HW Zwischen den Feldeseckpunkten 3 und 4 entspricht die Feldesgrenze der Staatsgrenze zwischen der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland. 2.2 Schutzgebiete Die Lagerstätte Niederschlag liegt innerhalb des Naturparks Erzgebirge-Vogtland. Im Südwesten überschneidet das Bewilligungsfeld einen Teil des FFH-Gebietes Kalkbruch Hammerunterwiesenthal (DE ). Folgende Trinkwasserschutzzonen (TWSZ I III) befinden sich innerhalb des bergrechtlichen Bewilligungsfeldes bzw. in deren unmittelbarer Peripherie (s. Anlage 1): Quellgebiet Neudorfer Quellen (Grundwasser) Quellgebiet Bärenstein am Luxbach (Grundwasser) Einzugsgebiet der Talsperre Cranzahl (Oberflächenwasser) Die beiden Quellgebiete werden durch die Erzgebirge Trinkwasser GmbH, die Talsperre Cranzahl durch die Landestalsperrenverwaltung (LTV) des Freistaates Sachsen bewirtschaftet.

6 6 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Abbildung 1: (A) Lage der Spatlagerstätte Niederschlag im Südosten des Freistaates Sachsen und (B) Begrenzung des Bewilligungsfeldes Niederschlag entlang der deutsch-tschechischen Grenze [5] (Maßstab etwa 1 : )

7 7 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 2.3 Infrastruktur Das Gebiet um Niederschlag ist verkehrsmäßig direkt durch die Bundesstraße B 95 Annaberg-Oberwiesenthal erschlossen. Von Westen her gibt es eine Zufahrtsmöglichkeit über die S 266 von Neudorf. Eine Anbindung zur Autobahn A 72 Chemnitz-Hof erfolgt über die B 95 und andere Straßen bis zur Autobahnabfahrt Stollberg-West, was einer Entfernung von rund 44 km entspricht. Weiterhin besteht eine Bahnlinie Annaberg-Bärenstein, welche auf tschechischer Seite ihre Fortsetzung findet, sowie eine Schmalspurbahn Cranzahl- Oberwiesenthal. Während der WISMUT-Betriebsphase erfolgte der Abtransport der gewonnenen Rohstoffe über die vorhandene Bahnlinie. Zukünftig soll ein straßengebundener Transport mittels LKW in die Aufbereitungsanlage nach Aue erfolgen. Für das neue Bergbauvorhaben werden neben der Straßenanbindung auch alle wichtigen Medien wie Gas, Trinkwasser, Elektroenergie und Telekommunikation an den Werksstandort angebunden. Für die Abwasserentsorgung wird eine stationäre Kleinkläranlage errichtet. 2.4 Geschichtlicher Abriss des Bergbaus Mit seinen Ursprüngen geht der bekannte Bergbau im Bärensteiner Lagerstättenrevier vermutlich bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Anfänge des Silberbergbaus (vor 1428) stehen mit der Grube Berghäusel im Pöhlbachtal nördlich von Bärenstein in Verbindung. Erste Belege für die Förderung von Eisen- und Zinnerzen finden sich nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges um 1650 für das Gebiet um den Stahlberg. Ein erneuter Ag-Bergbau begann um Im Lampertsbachtal sollen in der Zeit bis 1730 neben Eisenerzen auch Silber- und Kupfermineralisationen Gegenstand bergmännischen Abbaus gewesen sein. Im Zeitraum von 1730 bis 1870 schloss sich eine Periode an, in der vorwiegend Silber- und Kobalterze gefördert wurden. Die Blütezeit dieser Periode lässt sich auf den Zeitraum zwischen 1780 und 1800 präzisieren, wobei im gesamten Zeitraum bergmännischer Aktivität eine Gesamtmenge von 103 t Kobalt, 4,6 t Silber und 3,8 t Zinn aus der Lagerstätte Niederschlag gewonnen wurde [17]. Nachdem zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur geringe bergmännische Aktivitäten im Gebiet um Niederschlag zu verzeichnen waren begann 1948 die Gewinnung von Uranerz durch die SAG Wismut. Radiaktive Anomalien, Altbergbauspuren und Schurfergebnisse veranlassten zum Abteufen mehrerer Schächte und Stollen im Gebiet zwischen Neudorf, Bärenstein und Hammerunterwiesenthal, wobei die nachgewiesenen Uranvorräte im gesamten Lagerstättengebiet nur wenige Jahre, genauer bis 1954, vorhielten. Insgesamt wurden im Lagerstättendistrikt Niederschlag-Bärenstein von 1948 bis 1954 rund 220 t Uran gewonnen [18]. Die letzten bergmännischen Arbeiten wurden bis 1959 durch die damaligen VEB Zinn- und Spatgruben Ehrenfriedersdorf durchgeführt. An diese Periode anschließend erfolgte ab 1959 eine periodische Erkundung durch den VEB Geologische Forschung und Erkundung Freiberg bzw. seine jeweiligen administrativ organisierten Vorgänger. Ein Abbau fand nicht statt. Am erteilte das Sächsische Oberbergamt der Firma Erzgebirgische Fluss- und Schwerspatcompagnie GEos GmbH (EFS GEos) eine Bewilligung gemäß 8 BBergG zur Gewinnung der bergfreien Bodenschätze Flussspat und Schwerspat im Feld Niederschlag. Seit diesem Zeitpunkt erfolgen aktive Vorbereitungsarbeiten zum erneuten Aufschluss der Lagerstätte und zur Gewinnung von Fluss- und Schwerspat.

8 8 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 2.5 Aktueller Zustand/ Verwahrung/ Sanierung Bei Aussagen zur aktuellen Situation der bergbaulich beanspruchten Gebiete um Niederschlag muss zwischen den Folgen des Altbergbaus bis einschließlich 1937 und des neuzeitlichen Uranbergbaus durch die SAG/SDAG Wismut von 1948 bis 1954 unterschieden werden. Eine Übersicht dazu geben Schlegel [17] und Kuschka [8]. Die Lage der Hauptgrubenbaue ist aus Anlage 2 ersichtlich. Eine vertikale Übersicht zum Grubengebäude der Lagerstätte Niederschlag gibt Anlage 3. Aktuell ist das Grubengebäude bis zur Stollensohle abgesoffen. Aufgrund der Oberflächennähe geht von sämtlichen alten Stollen und Schächten eine Verbruchgefährdung bis auf das Niveau der Stollnsohle aus. Die Verwahrung des Grubengebäudes nach 1959 erfolgte in dem Maße, dass die Schachtröhren bis 20 m Teufe mit Betonpfropfen verschlossen und darüber mit Haldenmaterial verstürzt wurden. Die ehemaligen Schachtbereiche sind durch Stacheldrahtzäune und Warnschilder gesichert. Die Schurfschächte wurden mit Haldenmassen verfüllt und sind übertägig gleichermaßen gesichert. Die Stollen wurden im Bereich der Mundlöcher gesprengt und verfüllt, während die Abbaue zum Teil unversetzt blieben. Eine Verbruchgefährdung liegt im Gegensatz zu den meisten Strecken und Querschlägen, welche im Standfesten liegen, nur für die aufgefahrenen Gang- und Störungszonen vor. Insbesondere die obersten Abbaubereiche über der so genannten Stollnsohle müssen als potentiell einsturzgefährdet betrachtet werden. Die Halden sind heute teilweise planiert und überbaut. Die Lage der einzelnen für das Lagerstättenfeld relevanten Grubenbaue ist aus Anlage 2 ersichtlich. In der folgenden Tabelle sind die Koordinaten der Schacht- und Stollnansatzpunkte aufgelistet. Tabelle 2: Koordinaten der Schacht- und Stollnansatzpunkte Objekt/Bezeichnung Koordinaten nach GAUSS/KRÜGER Rechtswert Hochwert Schacht Schacht Schacht Schacht Schacht Blindschacht Blindschacht Stolln Stolln Stolln Stolln Unverhofft Glück Stolln Ein Teil der Halden des Uranerzbergbaues wurde für die Gewinnung von Wegebaumaterial für die angrenzenden Wald- und Forstwege genutzt, ein anderer für die Verfüllung der Schächte. Die verbleibenden Haldenkörper wurden, mit Ausnahme der von Schacht 245, abgetragen und planiert, mit Mutterboden überdeckt und mit Forstgehölzen bepflanzt. Die Tagesanlagen (Fördertürme, Maschinenhäuser, Werkstätten, Verwaltungsbaracken usw.) wurden abgetragen bzw. werden zu einem geringen Teil von anderen Betrieben weiter genutzt. Ein Geotop- und/oder Denkmalschutz besteht aufgrund fehlender Aufschlüsse und der verlorengegangenen Prägung einer historischen Bergbaulandschaft nicht.

9 9 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 3. Geologie 3.1 Regionalgeologische Entwicklung Das Lagerstättenrevier im Raum Bärenstein-Niederschlag-Hammerunterwiesenthal-Neudorf sitzt im Grenzbereich der Erzgebirgszentralzone zur Tellerhäuser Synklinale an einer markanten geologisch-tektonischen Position und ist der Fichtelgebirgisch-Erzgebirgischen Antiklinalzone zuzuordnen. Während die Edukte der Erzgebirgszentralzone eine homogene und monotone Abfolge proterozoischer, flyschartiger Grauwackensedimente darstellen, können die Ausgangsgesteine der Tellerhäuser Synklinale als altpaläozoische, hoch reife, K-Al-spezialisierte Tongesteine angesprochen werden (Abb. 2). Aufgrund zahlreicher Einschaltungen von Quarzsandsteinen, Karbonatgesteinen, basischen Magmatiten, sauren Tuffen u. a. ist für sie eine gute lithostratigraphische Gliederung möglich. Eine erste Deformation kann bereits für das Proterozoikum anhand E-W-verlaufender Mulden- und Sattelstrukturen abgeleitet werden [1]. Im Zuge der paläozoischen Kollision von Gondwana mit Laurussia und mehreren von ihnen abstammenden Terranen (variszische Orogenese) erfolgte die Deformation und Metamorphose zu den heute vorliegenden Gneisen bzw. Glimmerschiefern einschließlich der Ausbildung der Hauptkristallisationsschieferung s k2 (Abb. 2). Der Höhepunkt dieser Faltungs- und Schieferungsdeformation, welche Druck- und Temperaturbedingungen der Almandin- bis Amphibolitfazies erreichte, erfolgte im Zuge der frühpaleozoischen Regionalmetamorphose [8]. Damit einhergehend erfolgte auch die Platznahme der erzgebirgischen Metagranitoide (Orthogneise), welche im engeren Lagerstättenbereich in Form von Muskovitgneisen nachgewiesen werden konnten. Die Häufung von Lamprophyrgängen entlang des gesamten Störungssystems Scheibenberg- Niederschlag-Kovářská deutet auf eine alte Anlage der Struktur als Bruchstörungssystem hin. Eine bruchhafte Tektonik führte von permischer Zeit bis in das Känozoikum zur Zerblockung des Gebietes, was auch als Bildungszeitraum für die verschiedenen und mehrphasig mineralisierten Gangstrukturen im Lagerstättenrevier angenommen werden kann [2]. Im Miozän kam es zur Förderung vorwiegend phonolitoider bis basaltoider Vulkanite und Subvulkanite mit z. T. explosiven Ausbrüchen, welche im Oberwiesenthaler Eruptivstock zu einer intensiven Brekzienbildung führten [13]. Ab dem Oligozän erfolgte die Heraushebung des Erzgebirges als Pultscholle, was im Gebiet von Hammerunterwiesenthal mit der eruptiven Platznahme von Tuffen und Phonolithen einherging. Die morphologische Erhebung des Bärensteins stellt den Rest einer spätpaläogenen Basaltdecke dar. 3.2 Lithostratigraphie Zu den ältesten Gesteinen im Gebiet Niederschlag zählen die proterozoischen Metamorphite der Preßnitzer Gruppe (PR3P), welche in die liegende Růšová- (Reischenberger)Folge und die hangende Mědeněc-(Kupferberger)Folge zu untergliedern sind. Dabei ist nur die Mědeněc-Folge als Rahmengestein für die Lagerstättenstruktur im NW von Niederschlag von Bedeutung. Die gegenüber dem Typusprofil in ihrer Mächtigkeit stark reduzierte Abfolge (M 60 bis 220 m) besteht vom Liegenden zum Hangenden aus Feldspatglimmerschiefern, sulfidführenden Glimmerschiefern, feinkörnigen Gneisen und Feldspatglimmerschiefern mit Granat- und Graphitführung, Quarzglimmerschiefern und Muskovitgneisen mit z. T. cmdicken Kalklagen. Zum Hangenden hin werden sie von den Gesteinen der Niederschlag- Gruppe überlagert, welche die jüngsten Bildungen im erzgebirgischen Proterozoikum darstellen (Abb. 3).

10 10 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Mit einer Mächtigkeit von 150 bis 200 m beinhalten sie eine Abfolge von Zweiglimmerparagneisen wechselnder Gefügeausbildung und untergeordneten Einschaltungen von Muskovit- Feldspatgneisen, Granatglimmerschiefern und seltener Metabasiten, welche heute als Amphibolite vorliegen [8]. Das einsetzende Kambrium markiert im Erzgebirgsraum den Beginn einer überwiegend pelitisch dominierten Sedimentation, welche sich durch das vorrangige Auftreten von Glimmerschiefern äußert. Als erstes Glied ist hierbei die Klínovec- (Keilberg-) Gruppe zu nennen, welche im Gebiet durch die basale Raschauer-Folge (ЄRa) vertreten wird. Dabei folgen auf die Gesteine der Niederschlag-Gruppe durch eine zeitliche Unterbrechung scharf begrenzt Granat-führende Muskovit-Glimmerschiefer. Diese werden wiederum von Quarziten, Feldspat-Glimmerschiefern und Gneisen mit mehreren eingeschalteten dolomitischen Marmorlagen überlagert. Legende: Neoproterozoikum: gpr RS Biotit- bis Zweiglimmergneis der Rusová-Folge; fg metakonglomeratführender Biotit- bis Zweiglimmergneis der Rusová-Folge; mpr Md Granat-Quarzglimmerschiefer und Zweiglimmerparagneis der Mědeněc-Folge; gpr N Zweiglimmerparagneis der Niederschlager Gruppe; G Biotit-(Ortho-)gneis; Paläozoikum: G m Muskovit-Kalifeldspat-Plagioklasgneis; mє Ra granatführender Muskovitglimmerschiefer der Raschauer Folge; C Marmorlager; qm Quarzitschiefer; gє Om - Zweiglimmerparagneis der Obermittweidaer Folge; K χ - Lamprophyr; A Metabasit; Känozoikum: Q Quartär. Abbildung 2: Geologischer Schnitt durch die proterozoischen und frühpaläozoischen Gesteinseinheiten im Gebiet um Niederschlag [10]. Bezüglich der magmatischen Entwicklung soll an dieser Stelle lediglich auf die Lamprophyre sowie die Phonolithe und Basaltoide hingewiesen werden, da andere Tiefen- und Eruptivgesteine (Granitoide, Metabasite) nicht oder nur sehr untergeordnet auftreten. Die Lamprophyre im Gebiet um Niederschlag sind als NW-SE-streichende Gesteinsgänge in der Hangendscholle der Hauptgangzone anzutreffen.

11 11 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Zu den quartären Bildungen im Raum Niederschlag zählen Lehm- und Hangschuttdecken (als Solifluktionsdecken), fluviatile Geröll- und Sandablagerungen der kleineren Fließgewässer, sowie Torfablagerungen bis anmoorige Bildungen [8]. Abbildung 3: Normalprofil der im Gebiet um Niederschlag anstehenden Schichtenfolge [10].

12 12 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 3.3 Tektonik Regionaltektonik Das heutige Bild des regionalen Bruchnetzes ist über sehr lange Zeiträume der Deformationsentwicklung entstanden, wobei der ursprüngliche tektonische Bau durch das häufige Wiederholen von wechselnd orientierten Deformationsbewegungen (kompressiv als auch extensional) überprägt worden ist. Die angelegten Störungen und Klüfte erfuhren so im Laufe der Zeit eine Zunahme ihrer Ausdehnung und Beweglichkeit. Im Lagerstättenrevier Bärenstein-Niederschlag-Kovářská treten die folgenden, in Abbildung 4 dargestellten Bruchstrukturen hervor [8]: 1) Das Störungssystem Scheibenberg-Niederschlag-Kovářská erstreckt sich über eine Entfernung von rund 35 km und stellt in den abschnittsweise mineralisierten Bereichen (v. a. von Kovářská über die Staatsgrenze bis zum Luxbach) einen Mineralgroßgang dar, der die Spatlagerstätte Niederschlag-Kovářská bildet. Dieses streicht im Lagerstättenrevier vorwiegend und fällt mi t nach SW ein, während in der nordwestlichen Fortsetzung über Neudorf bis zum Scheibenberg ein generelles Streichen von , sowie ein Fallen von nach SW ermittelt werden konnte. Parallel zum gesamten Störungssystem gesellt sich eine Schar von Nebenstörungen. Die Störungen besitzen Abschiebungscharakter, wobei die Versatzbeträge lediglich im Bereich von wenigen Metern bis Dekametern liegen. 2) Zwei weitere regionale Bruchsysteme kreuzen das von (1) im rechten Winkel und sind dem NNE-SSW verlaufenden Waldheim-Zschopau-Bärenstein-System zuzuordnen. Dazu gehört einerseits das Johannis-Störungssystem, welches bei genereller 22 /75-82 WSW Raumlage die Orte Bärenstein-Vejprty durchq uert. Subparallel dazu verläuft andererseits das in Hammerunterwiesenthal kreuzende Pöhlbach-Störungssystem. 3) Weniger auffällig, aber ebenfalls stellenweise mineralisiert sind NE-SW- streichende Gänge und Störungen. Diese fallen steil bis mittelsteil nach NW, gelegentlich auch nach SE, und sind einer Abschiebungsstaffel zugehörig, welche der erzgebirgischen Tiefenbruchzone zuzuordnen ist. Auch hier sind die Versatzbeträge ähnlich gering, wie bei (1). Entlang dieser Strukturen finden sich zahlreiche Mineralgangsysteme mit bedeutenden Mineralisationen im Raum Johanngeorgenstadt, Tellerhäuser und Hora Sv. Kateřiny. Eine erste Ausprägung des Bruchnetzes mit den Störungssystemen Scheibenberg- Niederschlag-Kovářská und Johannis findet im Zuge der variszischen Deformation im unteren Karbon unter Anlage eines Scherlinsengroßgefüges statt [8]. Im Oberkarbon folgt die Anlage NE-SW-gerichteter Störungen. Nach Abschluss der im Erzgebirge verbreiteten Granitintrusionen und deren Erstarrung regten Dehnungsvorgänge, die auch die Tiefenbruchzonen erfassten, den Aufstieg und die Konvektion hydrothermaler Lösungen an. Vom Unterperm bis in die untere Trias wurden die NW- SE- und NNE-SSE-verlaufenden Störungen reaktiviert und teilweise aufgeweitet [8].

13 13 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Lokale Tektonik der Lagerstätte Niederschlag Im Bereich der Lagerstätte Niederschlag wird der Abschnitt der regionalen Bruchstörung von Scheibenberg-Niederschlag-Kovářská zwischen der kreuzenden Johannisstruktur und der Pöhlbachstörung als Hauptgangzone (HGZ) bezeichnet. In diesen Grenzen streicht die Struktur generell 150 und fällt mit 80 nach SW ein [8]. Legende: 1 Gneise der Preßnitzer Serie (Rusová Folge); 2 Mědeněc Folge; 3 Niederschlag Serie; 4 Glimmerschiefer (Raschauer Folge); 5 Obermittweidaer Folge; 6 Kalk-Marmor; 7 Orthogneise; 8 Muskovit-Plattengneise; 9 Lamprophyre; 10 Basalte/Phonolithe; 11 Granite 12 Scherstörungen; 13 Mittelerzgebirgische Tiefenstörung; 14 spätvariszische Erzgänge; 15 postvariszische Erzgänge; 16 wichtige Schächte. Abbildung 4: Tektonische Übersichtskarte des Gebietes um Niederschlag-Bärenstein nach [2].

14 14 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Die Lagerstättenstruktur wird im Wesentlichen von drei Längsstörungen kontrolliert (s. Abb. 5): 1) Die Hauptstörung (H) bildet die Begrenzung der Lagerstättenstruktur zum Liegenden, ist weit über den hier betrachteten Zentralteil hinaus verfolgbar und wird als Schrägabschiebung (nach NNW) gedeutet. An sie gebunden ist der so genannte Magistralnaja-Flache ( Hauptgang ). 2) Die Hangendrandstörung (HR) schließt das System gegen SW in einem Abstand von 40 bis 150 m (ø 80 m) und nur geringem Versatz zur Störung H ab. 3) Eine mittlere Störung (M) durchschneidet die Lagerstättenstruktur zwischen den Störungen HR und H und teilt sie in zwei parallele Teile. An sie gebunden ist der so genannte Karjernaja-Flache (vgl. Abb.6). Abbildung 5: Tektonisches Blockbild der Hauptgangzone Niederschlag [8].

15 15 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Der ökonomisch interessante Bereich der Spatmineralisation beginnt erst im Liegenden der Anscharung des Ganges Karjernaja an die Hauptstörung bzw. den Gang Magistralnaja. Der Raum zwischen den Störungen H und HR wird durch einen Schwarm von Nebenstörungen sowie Mineralgängen und trümern mit komplizierter Geometrie gekennzeichnet. Infolge der Krummflächigkeit berühren sich Störungen, Gänge und Trennfugen in ihrem Verlauf mehrfach über Anscharungen und umschließen dabei Linsen sowohl des Gesteins als auch der Gangbildungen, in der Größenordnung von mehreren Zehnern bis Hunderten von Metern. Damit ist das tektonische Gefüge als Scherlinsengroßgefüge anzusprechen [8]. Innerhalb dieses Gefüges sind die einzelnen Mineralgänge in ihrer Position als steilstehende Fiederspalten angeordnet. Im Zuge analytischer Untersuchungen der Mineralgänge lassen sich verschiedene tektonische Elemente und Typen unterscheiden. Dazu gehören Scherspaltengänge bzw. Schertrümer, Fiederspaltengänge/-trümer, Zerrspaltengänge/-trümer und Brekziengänge. Aufgrund dieser Vielfältigkeit und der tektonisch abwechslungsreichen Entwicklung dominieren innerhalb der Hauptgangzone zahlreiche Kombinationen von Gangtypen, welche unter dem Begriff Komplexgänge zusammengefasst werden. 3.4 Mineralisation Wie im gesamten erzgebirgischen Raum lassen sich auch für das Lagerstättenrevier Bärenstein-Niederschlag-Neudorf wesentliche Mineralisationsvorgänge einer spät- und einer postvariszischen Epoche zuordnen [2]. Die Mineralisation der in der Lagerstätte beschriebenen Gangbildungen umfasst dabei nahezu sämtliche im Erzgebirge bekannten hydrothermalen Mineralparagenesen. Mineralkonzentrationen von Baryt und Fluorit in wirtschaftlich nutzbarem Ausmaß führen die Mineralfolgegruppen Fluorit-Quarz (flq) Hämatit-Baryt (hmba) und Baryt-Fluorit (bafl). Buntmetall-, Silber- und Uranerze finden sich überwiegend in den Mineralfolgegruppen Quarz-Uran (qu) Karbonate-Sulfantimonide (krsfsb) und Quarz-Arsenide (qas) [8]. Im Folgenden werden die wirtschaftlich interessanten Assoziationen kurz charakterisiert: 1. flq hat bis zum Niveau 500 m NN etwa 50% Anteil an den mächtigsten Gangbildungen und übernimmt weiter zur Teufe fast allein die Gangfüllung. Dabei ist eine direkte Tiefenzonierung jedoch nicht ausgeprägt. Die maximale Fluoritführung liegt zwischen 600 m NN und 800 m NN. 2. hmba hat ihre maximale Ausbildung im oberen nordwestlichern Hauptlinsenzug sowie im oberen nordwestlichen Linsenfieder [8] und bildet dort bis zu drei Generationen Rotbaryt und einen relativ kräftigen Roten Hornstein aus. Bis zum Niveau von etwa 500 m NN reduziert sie sich auf die erste Barytgeneration. Darunter endet die Verbreitung von Rotbaryt.

16 16 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 3. bafl umfasst drei Mineralfolgen: die Weißbarytfolge, die Fluoritfolge und die Quarzfolge. Die Weißbarytfolge hat ihre maximale Ausbildung in den oberen und mittlern Teufen des Hauptlinsenzuges bis etwa zum Niveau der 2. Sohle (674 m NN). Die Fluoritfolge erreicht ihr Maximum zwischen der 2. und der 4. Sohle. Den tiefsten Nachweis der Folge erbrachte die Bohrung F 139/76 bei einer Teufe von ca. 850 m. Die Quarzfolge nimmt mit dem Rückgang der Weißbaryt- und Fluoritfolgen proportional zu. Unterhalb des Niveaus von 300 m NN vertreten die Fluorit- und die Quarzfolge alleine die bafl-folgegruppe. Typisch für die Lagerstätte Niederschlag ist ihr Stockwerksbau, wie er im Längsschnitt durch die Hauptgangzone in Anlage 4 dargestellt wird. Die Hauptgangzone erstreckt sich über eine Länge von ca. 2,5 km. Die Mächtigkeit der Spatgangzone erreicht lokal bis zu 12 m, wobei die einzelnen Rohstoffkörper als Scherlinsen ausgebildet sind. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle auf die mineralogische und chemische Rohstoffkennzeichnung der in Niederschlag vorgefundenen Uranerze hingewiesen werden. Dabei weist das Vorkommen sowohl primäre als auch hydrothermal umgelagerte sowie sekundäre Uranmineralisationen auf. Uranerze führen die Mineralassoziationen uqk, mgu sowie Bi-Co- Ni-As-U-Ag. Der Uranerzlagerstättenteil von Niederschlag ist ausschließlich auf ein bis 100 m mächtiges, der unterkambrischen Raschauer Folge zugehöriges Gesteinspaket beschränkt. Dieses fand seine Verbreitung im oberen Teil der Lagerstätte, oberhalb der Stollnsohle (bis ca. 750 m NN). Zu den wesentlichen Erzmineralen gehörten vor allem Uraninit (Varietät Pechblende; 89 % U), sogenannte Uranschwärze (feinkörnige Pechblende mit Tonmineralbeimengungen), Coffinit (44,5 % U) und verschiedene Uranglimmer der Oxidationszone (Autunit, Torbernit; % U) [8]. Die geförderten Roherze bestanden dabei zu % aus sogenannten Mulmerzen (Uranschwärze), zu % aus Pechblende-Erzen und zu 5-10 % aus Uranglimmer-Erzen. Die Gangartminerale setzen sich vor allem aus Silikaten, Quarz, Karbonaten, Hämatit, Baryt und Fluorit zusammen [8]. 3.5 Geochemie Zum Inventar der geochemischen Untersuchungen der Lagerstätte Niederschlag zählt eine Reihe analytischer Verfahren [6], welche unter anderem die Methoden der Haupt- und Spurenelementführung mittels ICP-AES (Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma), INAA (Instrumental Neutron Activation Analysis), der Röntgenfluoreszenz, Isotopengeochemie (δ 34 S, δ 13 C, δ 18 O), Pb/U- und Pb/Pb-Radiochronologie umfassten. Gegenstand der Untersuchungen waren neben den Mineralen der Gangmineralisation auch Nebengestein, Aureolen und Flüssigkeitseinschlüsse. Unter der Zielstellung des Nachweises paragenesekritischer und genesekritischer Merkmalsausbildungen wurden die Verteilungsmuster der seltenen Erdelemente (REE) verschiedener Paragenesen mit Fluorit- und Barytbeteiligung ausgewertet. Diesbezüglich zeigen die Verteilungsmuster der Fluorite der qhm-, flq- und bafl-assoziation eine gute Übereinstimmung mit den jeweiligen Assoziationen anderer mittelerzgebirgischer Vorkommen. Des Weiteren konnte eine Tiefenzonalität für die Assoziationen qhm und flq in der Form nachgewiesen werden,

17 17 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà dass mit steigender Teufe der Mineralisation eine Abnahme der REE-Anreicherung relativ zu Chondriten erfolgt [6]. Eine Auswertung der Resultate umfassender laborchemischer Untersuchungen erfolgt in der Bergbaumonographie Niederschlag [8] von δ 13 C- und δ 18 O- Messungen an Calciten der Mineralgänge belegen erwartungsgemäß das hydrothermal beeinflusste Feld, wohingegen bei Calciten aus Marmorproben eine eindeutig sedimentäre Signatur nachgewiesen werden konnte [6]. Die δ 34 S-Werte einiger Baryte (hmba, bafl) liegen im Normalfeld hydrothermaler Sulfate aber auch metamorpher Gesteine. Hingegen kann eine Zugehörigkeit zum Feld der Evaporite ausgeschlossen werden [8]. Zur Abschätzung der stofflichen Umweltbelastung sowohl durch den Bergbau als auch durch übertägig ausstreichende Mineralgänge in Böden sind derzeit nur lokal begrenzte Aussagen möglich. Im Rahmen eines Bodenmessprogramms [14] sind im Grubenrevier Bärenstein- Niederschlag-Neudorf an zwei Messstellen Bodenproben entnommen und analysiert worden. Daraus geht hervor, dass die oberste Bodenschicht erhöhte Pb- und Cu- und relativ niedrige Cr-Werte aufweist. Die tieferen Bodenhorizonte (bis 0,5 m Tiefe) zeigen eine relativ ungestörte Elementverteilung. 3.6 Geophysikalische Messergebnisse Geophysikalische Messergebnisse im Gebiet Bärenstein Niederschlag wurden im Jahr 1959 im Rahmen der Erkundung einer nordwestlichen Fortsetzung eines schwerspatführenden Ganges gewonnen [4]. Unter Anwendung von elektromagnetischen und geoelektrischen Messverfahren (Turam-Verfahren, Widerstandsmessungen) konnte ein Richtungsunterschied zwischen dem Streichen der Gänge im Gebiet der Schächte 281 und 282 einerseits und den Indikationszonen im Bereich elektromagnetischer übermessener Flächen andererseits festgestellt werden. Ein weiteres Ergebnis war der Nachweis der Fortsetzung eines Schwerspatganges nach NW, wobei eine Abnahme der gemessenen Intensität nach NW festzustellen war. Dies konnte mit einer sich ändernder Ausbildung des Ganges (Wasserführung, Verlettung usw.) und einer damit zusammenhängenden Verschlechterung der elektrischen Leitfähigkeit erklärt werden. Im vorliegenden Falle ergaben die Widerstandsmessungen oft keine deutlichen Gangindikationen, sondern häufig nur Niveauunterschiede, die auf eine unterschiedliche petrophysikalische Beschaffenheit des Nebengesteins schließen ließen. Häufig bildeten sich relativ breite Minimalzonen ab, die vermutlich durch die Verwitterung bzw. Zersetzung des Gesteins innerhalb tektonisch beanspruchter Zonen verursacht werden [4]. Die geoelektrischen Untersuchungen von 1959 bildeten eine der Grundlagen für die weitere bergmännische und bohrtechnische Erkundung der Lagerstätte.

18 18 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà 4. Beschreibung der Lagerstätte 4.1 Erkundungsgrad Eine detaillierte geologische Oberflächenkarte existiert für das Gebiet um die Lagerstätte Niederschlag nicht. Während des Bergbaus bis zum Jahr 1954 wurde die Lagerstätte Niederschlag auf vier Sohlen bis etwa 250 m Teufe aufgeschlossen (Abb. 6). NNW SSE Abbildung 6: Blockbild des Zentralteils der Lagerstätte Niederschlag (Darstellung 2-fach überhöht) [16]. Die Ausführungen zum Erkundungsgrad sollen sich an dieser Stelle auf die Spatmineralisation der Lagerstätte Niederschlag beschränken. Dabei ist es den bergmännischen und vor allem tiefbohrtechnischen Such- und Erkundungsarbeiten der SDAG Wismut auf der Spatlagerstättenstruktur zu verdanken, dass die lagerstättengeologischen Kenntnisse bis in eine Teufe von ca m und auch in bergmännisch unverritzten Teufen und entlang der Flanken beträchtlich erweitert wurden (Abb. 7). Die bergmännische Untersuchung der Spatlagerstätte endete 1959 und konzentriert sich auf den Bereich der 1. bis 4. Sohle. Dabei untersuchte man die Gesamtmächtigkeit mit kurzen Querschlägen bis zum Salband. Wegen der Brüchigkeit der Gangzone wurden Richtstrecken aufgefahren und von dort aus alle 30 m die gesamte Gangzone mit Tastquerschlägen erkundet. Die angetroffenen Baryt- und Fluorit-Gangabschnitte sind anschließend zur Vorbereitung der Bemusterung und Vorratsblock-Abgrenzung durch Überhauen zwischen den Sohlen weiter untersucht worden. Dazu existieren geologische Risse im Maßstab 1 : von allen Sohlen und einigen Profilen sowie Spatgangkartierungen (1 : 500 und 1 : 200) von der SDAG Wismut.

19 19 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Die Bemusterung der erfolgte durch Schlitzprobennahme sowie teilweise nur visuell. Die Proben wurden chemisch auf BaSO4, CaF2, SiO2, und CaCO3 sowie in wenigen Ausnahmen auf Buntmetalle untersucht. Die Bemusterung der Spatvorräte erfolgte sehr unregelmäßig. Obwohl die meisten Vorratsblöcke dreiseitig umfahren wurden, konnten sie nicht in die Vorratsklassen A oder B eingestuft werden. Da die Aufbereitbarkeit des barythaltigen Rohspates noch nicht geklärt war, wurden alle Vorräte lediglich als Außerbilanzvorräte C1 und C2 eingeordnet. In Summe wurden von der Staatlichen Vorratskommission der DDR (StVK) 1959 folgende Parameter bestätigt: Schwellengehalt 15 % Ø Mächtigkeit 2,8 m CaF2 Gehalt 46,2 % Rohspatvorrat kt CaF2 Inhalt 498 kt. Die bohrtechnische Teufenuntersuchung der Lagerstätte erfolgte von 1972 bis1977 durch schräggerichtete Kernbohrungen. Dabei wurden im Zentralteil der Lagerstätte sowie innerhalb der NW-Fortsetzung insgesamt 143 Bohrungen zur Gangzonendurchörterung im Netz 100 x 100 m im Teufenintervall m und mit einzelnen Bohrungen im Netz 200 x 200 m bis 900 m Teufe niedergebracht. Dieser Aufschlussgrad entsprach den Anforderungen der StVK der DDR für die Berechnung bohrerkundeter C2-Vorräte und war ausreichend für die Erstellung eines komplexen geologischen Lagerstättenmodells [8]. Für die von der SDAG Wismut 1977 vorgelegten Vorräte [9] wurden von der StVK folgende Parameter bestätigt: Schwellengehalt 15 % Ø Mächtigkeit 4,3 m CaF2 Gehalt 35,7 % Rohspatvorrat kt CaF2 Inhalt kt. Eine Neubewertung und tiefgründige lagerstättengeologische Auswertung des vorhandenen Dokumentenmaterials erfolgte 1988 bis 1994 in Form zweier Lagerstättenmodelle durch KUSCHKA [7], [8]. Die zusammenfassende Darstellung der vorratsbezogenen Resultate erfolgt unter Gliederungspunkt 4.3.

20 20 Grenzübergreifendes Rohstoffkataster. Ausfertigung Rohstoffkataster Vorkommen Niederschlag-Kovàřskà Abbildung 7: Übersichtskarte der bergmännischen und bohrtechnischen erkundeten Gebiete im Lagerstättenfeld Niederschlag [5] (Maßstab etwa 1 : ) Zusätzlich zu den aufgeführten Erkundungsarbeiten erfolgt aktuell in Zusammenhang mit der Aufschluss- und Gewinnungsplanung durch die Firma EFS GEos GmbH eine Grundlagenermittlung zur Vorbereitung des Abbaubetriebes. Die geplante Gewinnung der Spatrohstoffe ist gegenwärtig auf den Bereich zwischen Schacht 281 und 282 beschränkt. In diesem Rahmen erfolgte im Jahr 2010 der Aufschluss einer Gerad-Wendelrampe im Bereich des ehemaligen Stolln 215.

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